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Die nächste große Sache… ist schon passé

24. Oktober 2017 von Paul Skah

Schon über die Werbung der ZUkunft nachgedacht?

Schon über die Werbung der Zukunft nachgedacht?

Zwischen 1899 und 1901 schuf der französiche Künstler Jean-Marc Côté eine Reihe von Illustrationen, die das Leben in Frankreich im Jahre 2000 darstellen sollten – hundert Jahre in die Zukunft gedacht. Die Zeichnungen von ihm und anderen Visionären wurden 1900 bei der Weltausstellung in Paris präsentiert.

Bis heute sind etwa achtzig dieser Illustrationen erhalten geblieben. Viele von ihnen zeigen die damalige Faszination des Fliegens: Wir sehen mit Flügeln bestückte Feuerwehrmänner, die aus der Luft Brände löschen, und Postboten, die zum Briefempfänger geflogen kommen. Ein anderes Leitthema der Zukunftsvision war die Automatisierung: ein Theater, in dem Roboter eine Vorstellung ohne menschliche Beteiligung geben, oder eine Schneidermaschine, die fähig ist, ein Hemd zu schneidern, nachdem sie lediglich Maß am Kunden genommen hat. Côté hatte eine Vision von automatisierten Friseuren oder Kosmetikmaschinen, die selbständig Make-up auflegten.

Die meisten seiner Visionen haben sich nicht verwirklicht. Das Fliegen erfolgt nach wie vor nur an Bord eines Flugzeugs. Der Friseur fragt immer noch, wie er die Haare schneiden soll und Frauen schminken sich eigenhändig. Dieser Text ist zuerst auf dem Papier erschienen (in der Monatszeitschrift Brief), das eine sehr alte Erfindung ist. Diese Buchstaben wurden in der Renaissancezeit entworfen. Ich habe den Text zwar auf dem Computer geschrieben, der eine Erfindung des 20. Jahrhunderts ist, aber die QWERTY-Tastatur, die ich verwende, wurde 1878 entwickelt.

Worauf will ich hinaus? Das Problem mit dem Voraussagen der Zukunft liegt in unserer Tendenz, immer neue Sachen dazu zu erfinden. Zur Zukunft gehören jedoch einerseits viele Inventionen der Vergangenheit, die bis heute überlebt haben – die Tischkonstruktion, Buchstabenformen oder das Buchformat haben sich seit Jahrhunderten nicht verändert. Andererseits gibt es auch Entwicklungen, die über kurz oder lang… verschwinden werden. Wenn Sie sich heutzutage Ihr Marketing ohne Facebook nicht vorstellen können, denken Sie daran, dass sich in den Neunzigern niemand einen Computer ohne Microsoft Office vorstellen konnte. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich komme wunderbar ohne Word klar – ich habe es bereits vor ein paar Jahren durch Google Docs ersetzt. Fernsehen und Presse bestehen – trotz aller Prophezeiungen über ihren Niedergang – weiterhin fort. Durch E-Mails (eine der ersten Interneterfindungen) werden Produkte immer noch besser verkauft als durch ausgeklügelte Social-Media-Strategien. Studien besagen, dass junge Menschen Facebook verlassen; es könnte in zehn Jahren das Schicksal von MySpace teilen. Erinnern Sie sich an ein solches Portal? Es war einst die Nummer eins der Welt. Einst – das heißt vor zehn Jahren.

Wenn Sie Ihre Strategie planen, um Kunden heute und künftig zu erreichen, konzentrieren Sie sich darauf, was über eine lange Zeit funktioniert hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass es durch ein neues, kurzlebiges Gebilde ersetzt wird, ist recht klein. Erst dann sollten Sie darüber nachdenken, welche der heutigen Neuheiten eine Chance hat zu überleben. Und verzetteln Sie sich nicht: Überlegen Sie bei der Zukunftsplanung zunächst, was verschwinden wird, bevor Sie neue Wege zur Welteroberung planen.

Wissen Sie, wohin junge Menschen aus Facebook fliehen? Gar nicht zu the next big thing. Zu SMS bzw. Kurztextnachrichten. Deshalb hat Mark Zuckerberg’s Unternehmen mehrere Milliarden Dollar für WhatsApp bezahlt. Haben Sie eine SMS-Strategie für Ihre Marke?

 


 

Paul Skah - Experte für Corporate Image und MarkenmanagementPaul Skah ist Experte für Corporate Image und Markenmanagement. Als Autor polnischer Bestseller zu Marketingstrategien glaubt er, dass eine gute Marke einer gut erzählten Geschichte gleicht.

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